Feng Shui & Garten

Drache, Tiger, Schildkröte und Phönix

Feng Shui ist die Kunst, die Energien der Landschaft zu nutzen. Die vier Tiere, die „schwarze Schildkröte“, der „weiße Tiger“, der „grüne Drache“ und der „rote Phönix“, sind Elemente aus dem Landschafts-Feng-Shui, chinesisch „Luan Tou“ genannt. Die vier Tiere sind keine Gestalten aus einem Harry Potter Roman, sondern es sind die klingenden Namen für die schützenden Berge und Erhöhungen, die einen Ort umgeben. Die alten Chinesen liebten es, sich in einer blumigen Sprache auszudrücken. Ganz simpel gesprochen stehen die vier Tiere für das, was hinter, rechts und links und vor einem Gebäude zu sehen ist. Was im Großen die Landschaft und Umgebung einer Stadt sind im Kleinen der Garten und die Häuser in der Nachbarschaft.

Tor 4 Tiere

„Die schwarze Schildkröte“

Die Schildkröte ist der Schutz eines Gebäudes und befindet sich im Rücken. Sie repräsentiert Sicherheit, Stabilität, Weisheit und sorgt für die Gesundheit der Familie. Die Balance und die Harmonie eines Hauses beeinflusst dieses „Qi“.

„Der weiße Tiger“

Der Tiger steht für die rechte Seite eines Hauses. Das Ansehen und die Reputation, die Stärke und die Kraft aller Bewohner werden von diesem Qi aktiviert. Diese Seite steht auch für die Energie und Macht der Frauen eines Hauses.

„Der grüne Drachen“

Der Drache meint alles auf der linken Seite eines Gebäudes. Dieses Tier steht für Reichtum und Aktion. In früheren Zeiten war der Drache wichtig für die Macht des Kaisers. Die Drachenenergie beeinflusst den Erfolg und Einfluss der Männer eines Hauses.

„Der rote Phönix“

Der Platz des Phönix liegt vor dem Haus. Schönheit, Vision, Ideen, Inspiration und Eleganz, diese Eigenschaften werden von dieser Energie beeinflusst. Dieser Vogel repräsentiert die Chancen, die Quelle der zukünftigen Talente.

Haus und Garten in Harmonie

Ein wichtiger Punkt ist, dass das „Garten-Feng-Shui“ immer bezogen ist auf ein Gebäude und bei Siedlungen oder größeren Anlagen auf das gesamte architektonische Ensemble. Aus Sicht des klassischen Feng Shui wirkt die Landschaft auf das Haus ein und das Haus wiederum beeinflusst die Menschen, die darin leben. Das ist damit gemeint, wenn Landschaft, Garten Haus und Mensch in Harmonie sind.
Die vier Tiere haben im Landschafts-Feng-Shui, „Luan Tou“, die Funktion des Schutzes und des Behütens. Die Häuser und Gärten eines Wohngebietes nehmen im Kleinen die Rolle der Tiere ein. Wenn wir ein großes Grundstück um unser Haus herum haben, können wir die Bepflanzung entsprechend planen. Ob flache Sträucher oder hohe Bäume, die Bepflanzung des Nachbargartens wird auch berücksichtigt.
Schauen Sie auf die Umgebung rund um Ihren Lebensraum. Sind die „vier Tiere“ vorhanden? Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Haus beschützt wird? Oder fehlt etwas?

Weg Hecke Natur

Foto © NA/AbleStock.com/Thinkstock

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Darf in keinem Feng Shui Garten fehlen: Buchsbaum

Der Buchsbaum ist nicht nur eine hübsch anzusehende Pflanze, die Ihren Garten verschönert, sondern ist gerade im Feng Shui ein Gewächs mit Bedeutung. Die Pflanze, die auch im Winter grünt, wird als ein Symbol für Ausdauer und Schutz betrachtet und sollte darum auch in Ihrem Garten nicht fehlen, wenn Sie Ihr Qi bewahren möchten. Tipps rund um die Pflanzung und die Pflege geben wir im Folgenden.

Bevorzugte Himmelsrichtung des Buchsbaums: Westen

Nach der Lehre des Feng Shui sind die fünf Elemente Holz, Wasser, Erde, Luft und Metall den verschiedenen Himmelsrichtungen sowie Lebensbereichen zugeordnet. Auch die Pflanzen folgen diesen Regeln und werden dementsprechend einzelnen Himmelsrichtungen zugeschrieben. Der Buchsbaum ist eine Pflanze des Westens beziehungsweise Nordwestens und steht in Verbindung mit dem Element Metall. Dies gilt insbesondere für den kugeligen beziehungsweise runden Buchsbaum wie er zum Beispiel auf garten-schlueter.de zu finden ist. Die Wirkung der Pflanze kann durch andere Gewächse wie Steinkraut verstärkt werden. Sonnenblumen, Lilien und Rosen hemmen dagegen die positiven Energien, die von dieser Pflanze ausgehen sollen. Wer Wert auf eine besonders kreative Gestaltung seines Gartens legt und gleichzeitig nach der Lehre des Feng Shui vorgehen möchte, kann ebenso folgende Dekoartikel und Blumen in Kombination mit dem Buchsbaum verwenden:

So pflanzt man einen Buchsbaum

Die beste Zeit, um einen Buchsbaum zu pflanzen, ist das Frühjahr. Bevor die Pflanze in die Erde gesetzt wird, wird das Gewächs mit den Wurzeln ins Wasser gestellt. Das Pflanzloch für den Buchsbaum sollte mit lockerer Erde und etwas Kompost aufgefüllt werden. Nach dem Einpflanzen muss der Buchsbaum gut gegossen und großzügig beschnitten werden. So kann sich die Pflanze auf das Austreiben neuer Triebe konzentrieren. Noch ein Hinweis: Der Standort des Gewächses sollte nicht zu schattig sein. Doch auch zu starke Sonneneinstrahlung kann dem Buchsbaum Schaden zufügen. Gleich zu Beginn sollte darum ein möglichst halbschattiger Standort gefunden werden, denn späteres Umpflanzen verträgt die Pflanze nur schlecht.

Pflegetipps für den Buchsbaum

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